Saffy - Social Action for Filipino Youth

Die philippinische Selbsthilfe-Gruppe Saffy entstand im Rahmen eines Projekts, das Mädchen und Frauen vor Menschenhandel und Prostitution schützen wollte. Nebst der Schaffung von Verdienstmöglichkeiten leistet Saffy zudem mit Bildungs- und Bewusstseinsarbeit einen Beitrag zur Verminderung von Armut, Hunger und Ausbeutung. Rund 240 Menschen beschäftigt die Organisation in Manila und weiteren Landesgegenden. Über 20 Frauen arbeiten in der Werkstatt, wo aus natürlich wachsenden Capizmuscheln filigrane Kunstwerke wie die farbenfrohen «Ostereier Capiz» hergestellt werden.

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Sindyanna of Galiläa - Teamwork
(Bild © Dotan Goor-Arye)

Die von Frauen geführte Non-Profit-Organisation Sindyanna of Galiläa setzt sich dafür ein, die Wirtschaft der von Rezession und Repression geplagten arabisch-palästinensischen Bevölkerung in Israel und in den besetzten Gebieten zu stärken. Das 1996 gegründete Projekt ist eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen Arabern und Juden und macht deutlich, dass eine Lösung des Nahost-Konflikts mit der Erstellung von realen wirtschaftlichen Möglichkeiten beginnt. Besonderen Wert wird auf die Stärkung der Rolle der arabischen Frauen gesetzt. Sie werden vor allem bei der Verarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse eingebunden, zum Beispiel bei der Herstellung der Gewürzmischung Za’atar oder der verschiedenen Seifen, die auf Basis des eigenen Olivenöls gefertigt werden.

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Coopercaju - Genossenschaft des Monats

Die «United Nations» setzen 2012 «Genossenschaften» in den Fokus und weisen damit auf deren wertvolle Beiträge zur Armutsbekämpfung, Beschäftigung oder sozialer Integration von Menschen hin. Dies trifft auch auf die Genossenschaft «Coopercaju» im Nordosten Brasiliens zu, der über 100 Kleinbauernfamilien angehören. Sie bewirtschaften Cashewbäume, eine der wenigen Pflanzen, die im äusserst trockenen Bezirk Serra do Mel wächst, und verarbeiten in aufwändiger Handarbeit deren Früchte. Mit Unterstützung von claro hat es die Genossenschaft geschafft, ein zertifiziertes Fertigprodukt herzustellen und dieses nebst dem Verkauf auf dem lokalen Markt auch zu exportieren. Lesen Sie mehr über Coopercaju.

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41'500 Franken für den claro Förderfonds

Die AktionärInnen der claro fair trade AG haben entschieden, dass ein Drittel des Gewinns an den claro Produzenten-Förderfonds geht. Aus diesem Fonds unterstützt claro unbürokratisch und zielgerichtet Anliegen von Produzentenorganisationen, für die ihnen die Mittel fehlen. So hat claro ermöglicht, dass Fachkräfte zusammen mit Kakaobauern der Organisation El Ceibo Lösungen erarbeiten, wie diese den Anbau und die Verarbeitung (Fermentieren) der Kakaobohnen an die sich verändernden klimatischen Bedingungen anpassen können. Mit den Massnahmen und den zur Verfügung gestellten Messgeräten soll die Qualität der edlen Bohnen sichergestellt werden und damit auch die Existenzgrundlage vieler Kleinbauern in Sapecho.

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Irani Sen (CRC) zu Besuch bei claro

Kürzlich war Irani Sen, Leiterin und charismatische Vordenkerin des Craft Resource Centers (im Bild zwischen Beat Schumacher und Anja Wolff), bei claro. Eine langjährige Partnerschaft verbindet claro mit der indischen Organisation und so freut es uns umso mehr, dass Irani Sen die Einladung zu unserer Hausmesse annahm und ihr jüngstes, mit Unterstützung von claro realisiertes Projekt persönlich vorstellte: die ökologische Herstellung und Verarbeitung von Leder. Wie das geschieht, erfahren Sie in einem kurzen Film.

Nebst hochwertigen Taschen, Rucksäcken und Gürteln stellen die 2000 in zahlreichen Workshops tätigen HandwerkerInnen Woll- und Seidenschals sowie vielfältigen Modeschmuck her. Hier können Sie alle bei claro erhältlichen Erzeugnisse des Craft Resource Centers anschauen.


Hochwasser in Thailand
Bild November 2010

Seit Ende Juli wird Thailand von den wohl schlimmsten Wassermengen der letzten 50 Jahre bedroht. Stark betroffen sind auch das Koordinationsbüro unseres Partners Green Net in Bangkok und 90 Bauernfamilien. Ihre Häuser und Reisfelder, auf denen sie mitunter roten Vollreis für claro anpflanzen, stehen unter Wasser. Für ihre Ernte gibt’s nur noch wenig Hoffnung. In der Hauptstadt versuchen die Mitarbeitenden von Green Net trotz meterhohem Wasser den Betrieb aufrecht zu erhalten. In der nord-östlichen Provinz Yasothon, wo sich die Mehrheit der Reisbauern von Green Net befindet, ist die Lage bislang weniger bedrohlich.

Die Folgen der Naturkatastrophe sind noch nicht abschätzbar. Ihre Ursachen hingegen liegen, so Michael Commons von Earth Net, in klimatischen Veränderungen, Abholzung und Siedlungsbauten. Zum ausführlichen Bericht.  


Holztierli statt Dämonenmasken

In Sri Lanka hat das Schnitzen von sakralen Objekten wie Dämonenmasken eine lange Tradition. Heute ist dieses Kunsthandwerk allerdings bedroht. Zum einen verlieren spirituelle Werte und Zeremonien an Bedeutung. Zum anderen wächst die Konkurrenz durch industrielle Billigware. Eine Alternative hat die Organisation «Sanduni» in Kaduwela bei Colombo gefunden. Mit dem überlieferten Wissen stellen 4 Schnitzer und 5 Malerinnen ausdrucksstarke Holztierli und Figuren her. Für ihre Arbeit erhalten sie einen gerechten Lohn. claro unterstützt die Organisation und vermarktet die Holztierli in der Schweiz und Europa.

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Die heimischen und exotischen Holztiere anschauen.
Wie claro den Marktzugang in der Schweiz und Europa ermöglicht hat.