claro - die Geschichte

 Die über 30-jährige Geschichte der Firma claro fair trade in der Übersicht.

2011

  • Am 1. Oktober übernimmt claro fair trade die Handelsaktivitäten von teartrade.ch.

2010

  • claro fair trade eröffnet den claro Online-Shop.
  • claro fair trade erhöht das Aktienkapital von CHF 4,3 auf 4,7 Mio.

2009

  • claro fair trade bietet erstmals eine Lehrstelle zum Logistiker mit Eidgenössischem Fähigkeitsausweis an.

2008

  • claro fair trade erhöht das Aktienkaptial von CHF 3,4 auf 4,3 Mio.
  • claro fair trade schliesst das Geschäftsjahr 2007/08 mit einem Rekordumsatz von CHF 27,16 Mio. ab.
  • Aus dem Schweizer Forum Fairer Handel wird der Verein Swiss Fairtrade gegründet, zu dessen Gründungsmitgliedern zählt claro fair trade.

2007

  • claro fair trade feiert das 30-Jahr-Jubiläum.
  • Bau und Umzug ins neu erstellte Bürogebäude neben dem bestehenden Lager- und Bürogebäude in Orpund.

2006

  • Das Unternehmen gibt sich ein neues Erscheinungsbild in den warmen Farben des Südens.
  • Gleichzeitig wird ein eigenständiges Ladenkonzept für claro Läden lanciert.

2005

  • Start der Zusammenarbeit mit der Organisation Cacvra in Peru, Produzenten von biologisch angebautem Fair Trade Kaffee und Kakao.

2004

  • Im UN-Jahr des Reises lanciert claro fair trade das Khao-Sarn Reisdreieck mit fünf unterschiedlichen Fair Trade Reisspezialitäten aus Thailand und Laos. Seine Beliebtheit ist ungebrochen.
  • claro fair trade erhöht das Aktienkaptial um CHF 1,59 Mio. auf neu CHF 3,2 Mio.

2003

  • 13 Fair Trade-Gewürze werden unter der Produktlinie claro Spicy eingeführt.
  • 17. September, die Generalversammlung der Aktionäre stimmt einem Kapitalschnitt sowie einer genehmigten Aktienkapitalerhöhung zu.

2001

  • Die Schweizer Akteure des Fairen Handels wie Handelsunternehmen, Label- und Entwicklungsorganisationen verbinden sich lose im Schweizer Forum Fairer Handel (SFFH).

2000

  • Start der Zusammenarbeit mit der Organisation Conacado, Kakaobauern in der Dominikanischen Republik.

1999

  • Das Unternehmen geht fast Konkurs. Das Aktienkapital muss gänzlich abgeschrieben werden. Hilfswerke und zahlreiche Institutionen sowie Privatpersonen zeichnen neu aufgelegte Aktien und sichern damit den Fortbestand des Unternehmens.

1998

  • In Anlehnung an das Trockenmango-Projekt in Burkina Faso (Cercle des Sécheurs) entsteht in Bénin das Centre de Séchage de Fruits Tropicaux (CSFT), das fortan Ananas sowie weitere Früchte trocknet.

1997

  • Umwandlung der Importgenossenschaft OS3 in die Aktiengesellschaft claro fair trade AG.
  • Die Fair Trade Labelling Organisation (FLO) International wird ins Leben gerufen.

1994

  • OS3 beteiligt sich am Aufbauprojekt landloser Kleinbauern in Brasilien, die mit dem Anbau von Cashewbäumen und dem Verkauf von dessen Nüsse ein kleines Einkommen erwirtschaften. Start der Zusammenarbeit mit der heutigen Organisation Coopercajou.
  • Die europäischen Weltläden formieren das Netzwerk der Europäischen Weltläden NEWS (Network of European Worldshops).

1992

  • Die sechs grossen Schweizer Hilfswerke Brot für alle, Caritas, Fastenopfer, HEKS, Helvetas und Swissaid gründen die Max Havelaar Stiftung (Schweiz), die das Max Havelaar Gütesiegel verleiht.

1991

  • claro fair trade realisiert zusammen mit Chocolat Bernrain die erste Fair Trade Schokolade.
  • OS3 bezieht erstmals Kaffeebohnen von den tanzanischen Produzentenorganisationen KNU (Kagera Co-operative Union) und KNCU sowie Kilimanjaro Native Co-operative Union und lanciert mit Baraza einen neuen Fair Trade Kaffee.

1990

  • Formelle Gründung der europäischen Fair-Handelsorganisationen «European Fair Trade Association», zu deren Mitbegründerin zählt claro fair trade.
  • OS3 nimmt Handelstätigkeiten mit der thailändischen Entwicklungsorganisation Surin Farmers Support auf und importiert seither unterschiedliche Reissorten durch die im Jahr 2000 gegründete Vermarktungsorganisation Green Net.

1989

  • Erwerb des Grundstücks mit Lagergebäude in Orpund bei Biel. Der Umzug von Sonceboz nach Orpund erfolgt noch im gleichen Jahr.

1988

  • Start der Zusammenarbeit mit der Organisation Alter Trade, Philippinen, Anbauer und Verarbeiter von Fair Trade und Bio-Zuckerrohr, bekannt als Mascobado Zucker.

1987

  • OS3 startet die Zusammenarbeit mit der Frauengruppe Rin Tika in Burkina Faso (heute Cercle des Sécheurs) und importiert eine erste Lieferung getrockneter Mango.
  • Informelle Gründung der europäischen Fair-Handelsorganisation «European Fair Trade Association», zu deren Mitbegründerin zählt claro fair trade.

1985

  • OS3 nimmt Handelstätigkeiten auf mit der Kleinbauernorganisation El Ceibo in Bolivien und bezieht fortan Kakao von ihr.

1977

  • Am 22. Juni wird auf Anstoss der Erklärung von Bern die Importgesellschaft OS3, «Organisation Suisse Tiers Monde» mit Sitz in Sonceboz gegründet.

1976

  • Die erste Produzentenorganisation, mit der claro fair trade zusammenarbeitet, ist «Corr - The Jute Works» in Bangladesh. Sie stellt die legendären Jutetaschen her, die in den 70-er Jahren die Fair Trade-Bewegung mit ausgelöst hat.